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Ausblick auf die Veranstaltungen der Stadt Neunburg vorm Wald im Herbst/Winter 2020

Die Stadt Neunburg vorm Wald möchte nachfolgend über die Veranstaltungen im Herbst/Winter 2020/21 informieren. Denn für die vielen Veranstaltungen, wie Kirwa-Markt, Burg-Advent, Winter-markt und Stadtball würden die Vorbereitungen schon jetzt auf Hochtouren laufen. Leider ist das Jahr 2020 aber kein „normales“ Jahr.

Die Corona-Pandemie verändert seit dem Frühjahr das öf-fentliche Leben in einer nie da gewesenen Form und wirkt sich auf viele Bereiche aus – jetzt im anstehenden Winter, der klassischen Grippe- und Erkältungszeit, umso mehr. Auch der Stadtrat der Stadt Neunburg vorm Wald und die betroffenen Sachgebiete der Stadtverwaltung haben sich im Vorfeld viele Gedanken rund um die Umsetzung von Veranstaltungen während der Pandemie gemacht. Mehrfach wurden das Für und Wider sowie alle möglichen Optionen abgewogen. In der Sitzung vom 24. September 2020 hat der Stadtrat in seiner nicht öffentlichen Sitzung nun aber eine klare Entscheidung getroffen, die es allen Beteiligten ermöglicht, jetzt frühzeitig zu reagieren.

Konkret umfasst die Entscheidung des Stadtrates folgende Veranstaltungen:
- Absage des Kirwa-Marktes am 18. Oktober 2020.
- Planung eines Wintermarktes am 1. Adventswochenende.
- Absage des Burg-Advents vom 11. bis 13. Dezember 2020.
- Absage des Stadtballs am 23. Januar 2021.

Damit werden drei wichtige Veranstaltungen im Veranstaltungskalender der Stadt Neunburg vorm Wald abgesagt und zum Teil ersatzlos gestrichen. Die Entscheidung hierfür wurde nicht leichtfertig getroffen. Sie war vor dem Hintergrund der sich daraus ergebenden Folgen für Geschäfte, Vereine und Aussteller/innen eine sehr schwerwiegende Entscheidung, der sich aber die Rätinnen und Räte des Stadtrates frühzeitig stellen wollten, um den von den Absagen Betroffenen eine Planungssicherheit geben zu können.
Erster Bürgermeister Martin Birner möchte stellvertretend für den gesamten Stadtrat nochmals herausstellen, dass bei den derzeit steigenden Infektionszahlen die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger für den Stadtrat an oberster Stelle steht. Das derzeitige Infektionsgeschehen hat letztlich den Ausschlag für die getroffenen Absagen gegeben.
Zudem wäre, unabhängig vom Infektionsgeschehen, eine Durchführung der Veranstaltungen „Burg Advent“ und „Stadtball“ aufgrund der derzeit geltenden Verordnungen im bisher gewohnten Maß nur schwer möglich. So würde der Stadtball auf momentan maximal 200 Gäste beschränkt werden. Das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 Metern wäre bei toller Tanzmusik und ausgelassener Stimmung so gar nicht umsetzbar.

Ähnlich verhält es sich beim Burg-Advent. Durch die begrenzte Veranstaltungsfläche im Burghof wäre eine Einbahnstraßenregelung, wie sie viele andere Christkindlmärkte derzeit planen, dort schlichtweg nicht umsetzbar. Es fehlt insgesamt der Platz, um hier allen geforderten (Mindestabstands-) Regelungen gerecht zu werden.
„Es ist kein einfaches Jahr!“, so Erster Bürgermeister Birner auf Rückfrage zu seiner Einschätzung rund um die Veranstaltungen der Stadt – „Es ist ein Jahr, in dem bisher alle städtischen Veranstaltungen, auf die sich viele Bürgerinnen und Bürger das ganze Jahr über freuen, abgesagt werden mussten. Auch ich persönliche empfinde Wehmut, wenn wir rückblickend sehen, was 2020 bereits alles abgesagt werden musste und was in den kommenden Wochen noch abgesagt werden muss. Die steigenden Infektionszahlen und unsere Verantwortung als Stadtrat gegenüber der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürgern lassen aber keinen anderen Entschluss zu. Das derzeitige Infek-tionsgeschehen verschärft die Situation zunehmend und mahnt erneut zur Vorsicht.“

Trotzdem möchte die Stadt Neunburg vorm Wald nicht pauschal alle Veranstaltungen absagen. Deshalb wurde der Wintermarkt am ersten Adventswochenende noch nicht abgesagt – im Gegenteil. Mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf soll am ersten Adventswochenende eine Alternative zum Burg-Advent stattfinden. Dazu gehört auch der klassische, verkaufsoffene Wintermarkt, damit die örtlichen Geschäfte die Möglichkeit eines verkaufsoffenen Sonntags haben.
Die Vorbereitungen hierfür laufen seit dem Beschluss am vergangenen Donnerstag im Rathaus bereits auf Hochtouren, um zeitnah ein tragfähiges Konzept vorlegen zu können.

Natürlich ist die Stadt als Veranstalter trotz allem nicht vor einer kurzfristigen Absage gefreit. Derzeit hoffen dennoch alle an der Veranstaltung Beteiligten, dass das nicht nötig wird und dass das Infektionsgeschehen in der Vorweihnachtszeit eine Veranstaltung zulässt.
Für den Volkstrauertag wird gesondert eine situationsbedingte Entscheidung getroffen.