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Neunburg vorm Wald investiert erneut in den Infektionsschutz an den Schulen

Die Stadt und der Schulverband Neunburg vorm Wald schaffen zum Start des Schulbetriebes an der Grund- und Mittelschule Luftreiniger an.

Mit der schrittweisen Öffnung der Schulen am kommenden Montag, den 22. Februar, kehren die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte wieder an die Schulen zurück. Im Vorfeld wurde durch die Stadt Neunburg vorm Wald bereits seit Monaten intensiv an den Vorkehrungen zum Infektionsschutz gearbeitet. Denn schließlich sollen die Schulen im Schullalltag gut vor Infektionen geschützt sein. Dafür wurden bereits im Herbst zunächst CO2-Messgeräte für die Klassenräume an der Grund- und Mittelschule angeschafft. Möglich machte das die Zusammenarbeit mit dem Neunburger Elektronikhersteller Bemondis, der die Geräte in Zusammenarbeit mit der Stadt entwickelte. Inzwischen sind diese weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Die CO2-Messgeräte signalisieren unmittelbar schlechte Raumluftqualität – bei roter Ampel heißt das: Fenster auf und frische Luft rein.

Dabei wollten es die Stadt und der Schulverband Neunburg vorm Wald als Träger der Grund- bzw. der Mittelschule aber nicht belassen. Für den Infektionsschutz sollte noch mehr gemacht werden, waren sich alle einig. In enger Abstimmung mit den städtischen Gesundheitsbeauftragten Maximilian Lang und Dr. Christoph von Wenz sowie dem ärztlichen Leiter Dr. Richard Wagner vom Gesundheitszentrum Ostoberpfalz wurden insgesamt mehr als 15 Luftreiniger angeschafft. Das Besondere: Die Luftreiniger „ULMAIR“ von der deutschen Firma ULMATEC sind zeit- und volumengesteuert. Das bedeutet, die Luftreiniger wurden von Hausmeister Markus Paulus so programmiert, dass sie sich morgens selbstständig ein- und auch wieder ausschalten. Fünf eingebaute Filter fangen Staub, Pollen und durch speziellen HEPA14 Filter auch Coronaviren ab. In der Nachlaufphase wird der HEPA 14 Filter auf bis zu 100 Grad aufgeheizt und die Viren dadurch abgetötet. Die zugeführte, frische Luft in den Raum kann das Gerät unmittelbar auf bis zu 21 Grad erwärmen. Mit einer Saugleistung von bis zu 1500 qm³ bei maximal 53db schafft er den fünf- bis sechsfachen Luftwechsel eines Raumes in einer Stunde. Angst vor einem Luftzug muss dennoch niemand haben. Der Luftreiniger saugt in 360 Grad die kontaminierte Luft von unten an und bläst sie gereinigt, beruhigt und strömungsgerichtet in 1,5 m Höhe sicher in den Raum aus. Dank des mobilen Einsatzes kann so immer wieder die Luft unterschiedlicher Räume gereinigt werden.

Insgesamt wurden in Neunburg vorm Wald für den Infektionsschutz an der Grund- und Mittelschule mehr als 50.000,- € investiert. Möglich machten das u. a. Förderungen durch den Freistaat Bayern.

In Kombination mit Mundschutz und Plexiglas bieten die CO2 Messgeräte und die Luftreiniger den bestmöglichen Schutz an den Schulen. „Wir wünschen uns einen möglichst reibungslosen Start des Schulbetriebes und allen voran für unsere Schüler/innen sowie Lehrkräfte ein Stück weit die Rückkehr zum Normalbetrieb nach diesen anstrengenden Wochen im Homeschooling. Was wir als Stadt bzw. Schulverband hierzu beitragen können, werden wir ebenso in Zukunft tun und umsetzen.“, so Erster Bürgermeister Birner im Rahmen des Gesprächs.

Bild: Erster Bürgermeister Martin Birner und Direktorin der Mittelschule Irene Träxler vor einem den neuen, mobilen Luftreinigern, die neben den CO2-Messgeräten jetzt an der Grundschule in der Ledererstraße und der Mittelschule zum Infektionsschutz eingesetzt werden.