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Rodungsarbeiten im Stadtbereich aus Gründen der Verkehrssicherheit

Die Stadt Neunburg vorm Wald ist Verkehrssicherungspflichtiger für die auf städtischem Grund bzw. an städtischen Straßen, Gemeindeverbindungsstraßen, Parkanlagen und Wanderwegen befindlichen Bäumen.

Diese Einzelbäume werden jährlich durch einen zertifizierten Baumkontrolleur begutachtet und eingehend untersucht.

Die Untersuchung vom September 2020 hatten ergeben, dass verschiedene Bäume gepflegt und erhalten werden können, leider aber auch einzelne, verkehrsgefährdende Bäume gefällt werden müssen.

Dabei handelt es sich um Bäume, die abgestorben sind oder durch eine Krankheit (Eschentriebsterben) oder durch einen Pilz nicht mehr lebensfähig sind und dadurch nicht mehr erhalten werden können.

Unter anderem werden daher in den Monaten Januar und Februar Baumfällungen in der Bahnhofstraße, Am Bügerl, In der Grünanlage Torweiher, Alte Rötzer Straße, Am Wanderweg und im Stadtpark durchgeführt werden.

Bitte haben Sie Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen. Sie dienen der Verkehrssicherheit und damit der Sicherheit für jeden einzelnen Bürger und Besucher unserer Stadt.

 

Nachtrag zu den Baumfällarbeiten im Stadtgebiet Neunburg vorm Wald


Nachdem sich einige Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der mit Krankheiten befallenen Bäume an der Alten Straße zum Dorrerkeller erkundigten, und insbesondere was es mit dem Pilz „Eschentriebsterben“ auf sich hat, möchten wir hierzu noch einige Informationen zur Verfügung stellen.


Das „Eschentriebsterben“ und dessen Auswirkungen zeigten sich besonders eindrucksvoll in der Allee entlang der „Alten Rötzer Straße“. Bei der Besichtigung mit Herrn Nißl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hatte dieser im Herbst 2020 bestätigt, dass die vorhandenen Eschen von dem Pilz befallen und nicht mehr zu retten sind. Leider bedeutet das nur einen Ausweg: Die Fällung der Eschen. Denn der Pilz befällt zwar zunächst nur die Baumkrone, breitet sich dann aber rasch aus.

Spätestens drei Jahre nach dem Befall ist jedoch der gesamte Baum abgestorben. Dann ist Gefahr in Verzug, denn es drohen Äste herabzustürzen oder gar der gesamte Baum ist umsturzgefährdet.

Deshalb scheidet das Beseitigen des Kronentotholzes nahezu aus, da es durch das Absterben des gesamten Baumes nur eine Zwischenlösung wäre. Bis heute gibt es eine wirkungsvolle Behandlung gegen den Pilz. Das „Eschentriebsterben“ bedroht inzwischen europaweit viele Eschenbestände.
Im Sinne der Nachhaltigkeit werden dort aber selbstverständlich wieder neue Bäume gepflanzt.