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Weihnachts- und Neujahrsgrüße des Ersten Bürgermeisters Martin Birner

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Neunburgerinnen und Neunburger!

 

Weihnachten 2019 und der Jahreswechsel stehen unmittelbar bevor, das Fest im Familien- oder Freundeskreis - und hoffentlich ein paar Tage Entspannung und Besinnlichkeit. Mit dem Weihnachtsfest wird sich die Hektik der Vorweihnachtszeit wieder legen und wir alle werden wieder mehr ein Ohr für die alten und eigentlich ganz aktuellen Botschaften dieses Fests haben. Ich wünsche Ihnen und uns, dass Sie wenigstens am Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen Zeit für sich, für Ihre Angehörigen und für die wahren Werte des Lebens haben.

Jedes Jahr wieder fragen wir uns in dieser Zeit zwischen den Jahren, was das alte Jahr gebracht hat und was das neue bringen wird, für uns ganz persönlich und unsere Familie, aber auch für die Stadt und das Land, in dem wir leben und tätig sind. Wir können das vergangene Jahr Revue passieren lassen und uns fragen, wo wir stehen, in unserem privaten wie auch im politischen Leben.

Jeder für sich hatte im Jahr 2019 Erlebnisse, die ganz unterschiedlich sein können. Man denkt vielleicht an die Hochzeit, das fertiggestellte Haus, die abgeschlossene Ausbildung und viele andere positive Erlebnisse. Man ist glücklich über das Erreichen des Rentenalters und freut sich über die Geburt eines Kindes. Es wird aber auch der Schmerz über den Verlust eines geliebten Familienmitgliedes mit dem Jahr 2019 verbunden sein. Denken wir aber gerade an Weihnachten auch an all jene, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Für die Stadt Neunburg vorm Wald war 2019 ein gutes und erfolgreiches Jahr. Es gab fröhliche und besinnliche Ereignisse, überwiegend Anlässe zur Freude aber auch einige wenige zur Sorge. Auch in finanzieller Hinsicht war 2019 ein gutes Jahr. Dank außergewöhnlich hoher Gewerbesteuereinnahmen konnten wir einen Rekord-Haushalt abwickeln und millionenschwere Investitionen tätigen. Beispielhaft möchte ich hier nur ein paar Maßnahmen nennen:

- Sicherung des chirurgischen Facharztsitzes mit erfolgreicher Nachbesetzung

- Innenstadtentwicklung

- Vermarktung von mehreren sanierungsbedürftigen Objekten

- Sanierung des ehemaligen Rot-Kreuz-Hauses/Spitalhaus

- Planungen für die Neugestaltung des Stadtplatzes in der Altstadt und dem Neubau des Sparkassengebäudes

- Schaffung von weiteren Stellplätzen in der Alt- bzw. Innenstadt - Parkraumkonzept und Grunderwerb hierfür

(Umsetzung Wassergasse, Planungsabschluss Ledererstraße, Erwerb Frankbräuareal)

- Bauleitplanverfahren des Roßkopfareals „Stadtmarkt & Wohnen“

- Inbetriebnahme des Mehrgenerationenhauses in der Fronfeste;

- usw.

- Investitionen in den Gebäudebestand unserer Schulen (Erweiterung und Sanierung der Grundschule / Mittelschule) und Kindertageseinrichtungen

- Flurneuordnung/Dorferneuerung Mitterauerbach mit der feierlichen Einweihung des „Schiederhofes“, die Planungsvorbereitungen für das Dorfgemeischaftshaus Kleinwinklarn und den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Kemnath bei Fuhrn

- Einstellung einer ILE-Managerin für die ILE Schwarzach - Regen

- Vorbereitung der Sanierung und Erweiterung des Rathauses

- Erwerb der Grundstücke für das geplante Baugebiet (Nördlich der Stephanstraße III) in Neunburg vorm Wald, Hofenstetten und Seebarn

- Ansiedlungen von Unternehmen im neuen Gewerbegebiet Galgenberg-West

- Straßenbau bzw. -erneuerungen, Ausbau der GVS Neunburg vorm Wald - Nefling

- Erneuerung der Wasserleitung, Kanalsanierung, Straßeninstandsetzung, DSL-Leerrohrverlegung und Gehwegausbau in der Reitschule und Diendorfer Straße

- Bau der Dirt-Bike-Anlage und des Generationenparks „Xund und Fit“

- usw.

Möglich war dies vor allem dank unserer vielen Betriebe und Unternehmen und der dort Beschäftigten, denen wir in und um Neunburg vorm Wald weiterhin gute Standortbedingungen bieten wollen. Wir müssen uns allerdings darüber im Klaren sein, dass unsere wirtschaftliche Lage nicht immer so rosig bleiben wird und unser finanzieller Spielraum in wenigen Jahren deutlich geringer werden wird. Ein Blick in die Finanzplanung und in den vor uns liegenden Maßnahmenplan für die nächsten Jahre warnt uns eindringlich, alle Maßnahmen und Ausgaben detailliert auf deren Notwendigkeit bzw. Aufschiebbarkeit zu prüfen.

Doch damit will ich meinen Rückblick auch bewenden lassen. Am Ende des Jahres 2019 möchte ich all denen nochmals ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagen, die sich das ganze Jahr über in irgend einer Art und Weise für die Belange unserer Stadt, unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger eingebracht und so unsere Stadt wieder ein Stück weit vorangebracht haben: Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürgern, die Sie sich ehrenamtlich, gesellschaftlich, kulturell, sozial oder in sonstiger Weise engagiert haben und sich hoffentlich auch weiter engagieren, die in Vereinen aktiv sind und sich durch ehrenamtliches Engagement konstruktiv in unsere Gesellschaft einbringen, gilt mein aufrichtiger und herzlicher Dank. Ohne Sie wäre unsere Gesellschaft ein ganzes Stück ärmer.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, allen Gästen und Besuchern ein friedliches und segensreiches Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr 2020 Gesundheit, Frieden und ihr ganz persönliches Glück und Wohlergehen, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit. Ich wünsche ihnen allen einen guten Start für das Jahr 2020 mit der Hoffnung, dass all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Ihr Bürgermeister

Martin Birner